Ali I.

(Ali Khan)

Vier Jahre hab‘ ich hingedoktert, jetzt bin ich am Ziel meiner Münchenträume!

Faschingsprinz der Landeshauptstadt München kann man ab sofort nicht mehr einfach werden, zum Faschingsprinzen muß man geküsst werden und zwar von den Münchnerinnen und Münchnern.

Ja, auch ich war ein Frosch, aber die Transformation zum würdigen Vertreter des Münchner Faschings war ein steiniger Weg. Voraussetzungen, an der sich in Zukunft andere Faschingsprinzen messen lassen müssen, waren:

• Das Teufelsrad auf der Wiesn moderieren
• Alle Wies‘n- Playmates aussuchen
• Das erste Oktoberfestradio überhaupt moderieren
• Ein Stück mit dem Namen „I bin in Loam dahoam“ komponieren
• In einer Zelle im Polizeipräsidium an der Ettstrasse München wohnen und nur
Ausgang zur eigenen TV-Sendung bei tv. münchen erhalten.
• Eine TV- Serie über 100 Münchner Bierstüberl samt Insassen moderieren
• Mit großer Polizeieskorte die Bavariatreppe runterstolzieren
• Ein Kamelrennen von einem Scheich in Dagelfing gewinnen
• In Michael Jacksons Bett im Bayerischen Hof liegen
• 6 Jahre und 1000 mal täglich mit den Münchnern/INNEN in der Ali Khan Show te-
lefonieren , sich in ihre (Alp)-träume einmischen und zu ihrem Alptraumprinzen
werden
• Von OB Ude zum persönlichen Hofnarren ernannt werden.(Jahresgehalt: Eine Le-
berkässemmel)
• Bei der populärsten Oktoberfestband der Welt auf der Wies‘n im Hippodrom
trommeln
• Mit Sohn Nepo J. Fitz und der gemeinsamen Band XXX die Münchner Musikszene
ordentlich aufmischen.
• Seine eigene TV-Show vom Münchner Oberbürgermeister „anzapfen“ lassen, im
Gegenzug zum offiziellen Wiesenanzapftrainer des OB und vor 3 Jahren zum Hof-
marschall der Narrhalla ernannt werden.

So, und jetzt könnt ihr kommen und entscheiden, ihr Münchner/INNEN und ihr zukünftigen, ungeküssten Aspirantenfrösche: Was und wo sind sie – jetzt und in Zukunft – die „speziell Münchner Verdienste“, die ihn ausmachen, den „wahren“ Münchner Faschingsprinz…..

Euer wachgeküsster Prinz der altehrwürdigen Narrhalla
Ali I.

Unterstützer des Prinzen

Iris I.

(Iris Steiner)

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich alte Vorhänge zu Umhängen umfunktioniert und im Wohnzimmer der Großeltern Prinzessin gespielt habe…

Fast genauso lang scheint es mir her zu sein, dass ich beschloss, nun doch endgültig NICHT Pianistin zu werden, sondern Musik lieber eine Herzensangelegenheit sein zu lassen.
Irgendwann habe ich dann auch lieber Politik studiert, anstatt selber aktiv politische Reden zu halten.

Ergebnis: Ich werde im „zarten Alter“ von 33 Jahren Faschingsprinzessin in meiner Wahlheimat München, stehe in den nächsten Monaten wohl musizierend und moderierend auf so vielen Bühnen, wie die letzten zehn Jahre zusammen nicht und muß mir nun ernsthaft überlegen, wie ich denn nun umgehe mit dieser Ehre….

Eines ist sicher: Die „Macht einer Regentschaft“ zu haben – und sei es auch nur von 11.11. bis Aschermittwoch – ist für mich, gerade an der Seite eines Prinzen wie Ali Khan, eine starke Aufforderung zum Handeln. Spaß und gute Laune mit möglichst vielen Münchnern zu teilen ist die eine Sache – temporäre Popularität für Dinge zu verwenden, die Gehör verdienen, die andere.

Mir ist es wichtig, immer da, wo ich gerade bin – auf der Bühne im Deutschen Theater, bei Gesprächen auf der Straße oder auch Presseterminen – meinem Gegenüber das Gefühl zu vermitteln, dass ich gerade jetzt „Ihre“ Faschingsprinzessin bin.

Wenn mir das halbwegs gelingt, ist das für eine gebürtige Augsburgerin doch schon sehr viel, oder?

Eure Narrhalla-Faschingsprinzessin der Saison 2005
Iris I.

Unterstützer der Prinzessin

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